🌪️ Wenn die Welt zu laut ist – und du dich selbst nicht mehr spürst 🎧💫
Es gibt Tage, da wache ich auf und denke: Heute bleibe ich ganz bei mir.
Und drei Stunden später weiß ich, wie sich die Kollegin von der Nachbarin vom Bruder ihres Chefs gerade emotional fühlt. 😅
Willkommen im Leben als Hochsensible(r).
Wir haben keine Antenne – wir sind eine. 📡💥
💫 Wenn du alles fühlst – und plötzlich gar nichts mehr
Kennst du das?
Du gehst durch den Tag, triffst Menschen, spürst Stimmungen, hörst Geschichten – und irgendwann merkst du: Ich bin voll!
Emotional überfüllt. Keine neuen Gefühle bitte, das Regal ist dicht! 🛑😂
Und dann passiert’s: Du fühlst plötzlich… nichts.
Ein innerer Blackout.
Da ist zwar Leben, aber du stehst daneben wie bei einem Film ohne Ton.
Du funktionierst, lächelst, nickst – aber innen herrscht Funkstille.
Und dann kommt dieser Gedanke:
„Bin ich jetzt gefühlskalt geworden? Ich dachte, ich bin sensibel?!“
Nein, du bist nicht kaputt, du bist überfüllt.
Dein System hat gesagt: „Stopp, bitte nicht noch ein Gefühl! Wir sind bereits bei 120 % Emotionen im Zwischenspeicher!“ 🤯
🔍 Warum das so ist
Wenn du feinfühlig bist, nimmst du nicht nur deine Gefühle wahr, sondern auch die anderer – ob du willst oder nicht.
Das kann wunderschön sein ❤️ … aber eben auch wahnsinnig anstrengend.
Du läufst durch die Welt und dein Körper denkt:
„Ah, da hinten ein trauriger Mensch – nehmen wir mit!“
„Oh, hier Freude – auch rein!“
„Ups, Wut in der Luft – oh ja, komm dazu!“
Und schwupps – ist dein inneres System so bunt und chaotisch wie ein überfüllter Jahrmarkt 🎡.
Irgendwann weiß dein Nervensystem nicht mehr, welche Gefühle eigentlich deine sind.
Und dann: Überforderung.
Der Körper macht dicht, schaltet in den „Ich kann grad nix fühlen“-Modus.
Nicht, weil du nichts fühlst, sondern weil du einfach zu viel gefühlt hast.
🧘♀️ Das zweischneidige Schwert
Das ist das Spannende an Sensibilität:
Sie ist Segen und Herausforderung zugleich.
Du kannst tief lieben 💞, intensiv mitfühlen 💧 – aber auch doppelt so schnell ausbrennen 🔥.
Wenn man nicht aufpasst, rutscht man in den Glauben:
„Ich bin gar nicht mehr empathisch. Ich spüre gar nichts mehr. Bin ich abgestumpft?“
Nope 😎
Du bist nur im Energiesparmodus.
Deine Seele hat kurz auf „Pause“ gedrückt, um die Festplatte zu sortieren.
🎧 Mein persönlicher Trick
Wenn ich merke, dass ich mich selbst verliere, hilft mir eins: Musik.
Ohrstöpsel rein 🎶, Lieblingssong an, Welt auf leise.
Ich nenn das meinen „empathischen Airbag“ 😂
Es ist nicht Abschottung – es ist Selbstschutz mit Stil.
Und während die Welt etwas leiser klingt, finde ich langsam wieder meinen eigenen Rhythmus.
Danach schreib ich. ✍️
Alles raus.
Chaos, Gedanken, Gefühle, das ganze Seelen-Tohuwabohu.
Denn Schreiben ist wie eine innere Dusche 🚿 – danach fühlt man sich wieder klar, echt, sauber im Herzen.
🌿 Wege zurück zu dir
Wenn du merkst, du bist leer oder „unwirklich“ – tu dir Gutes! 💛
✨ Mach die Welt kurz aus. Handy weg, Musik an oder aus, wie’s dir guttut.
☕ Gönn dir was Schönes. Kaffee, Sonne, Schokolade – Hauptsache, du spürst dich wieder.
🚶♀️ Raus in die Natur. Die Natur vibriert nicht auf WhatsApp-Level. Sie heilt still.
💭 Frag dich: „Was davon bin ich – und was hab ich mir unterwegs eingesammelt?“
😴 Und ganz wichtig: Schlaf. Dein System regeneriert im Traum das, was du am Tag aufgesogen hast.
💛 Die große Erinnerung
Sensibilität ist keine Krankheit.
Es ist eine Kunst.
Eine Fähigkeit, die gelernt sein will. 🎨
Du bist nicht zu empfindlich.
Du bist einfach nur fein eingestellt – wie ein High-End-Instrument.
Und manchmal braucht auch das mal eine Stimmungspause, damit’s wieder schön klingt 🎻😉
Wenn du dich also mal leer, gefühllos oder „zu viel“ fühlst –
denk dran:
Du bist nicht emotionslos.
Du bist einfach nur überfüllt – und dein Herz hat kurz die Sicherung rausgedreht, um dich zu schützen. 💕
Also:
Musik an 🎧
Welt leiser 🔉
Dich selbst lauter 🔊
Und dann: Fühl wieder.
Aber diesmal auf deiner Frequenz. 💫🌙
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